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Paul-Gerhard-Gottesdient

Aus der Tageszeitung "Giessener Allgemeine"

 "Wohlauf mein Herz, sing und spring!"

- Gottesdienst zum 400. Geburtstag Paul Gerhardts in der Ev. Stadtmission Grünberg -

 G r ü n b e r g (ab/gan). Paul Gerhardt, der neben Martin Luther bedeutendste evangelische Liederdichter, wurde vor 400 Jahren geboren. Seine 139 Lieder und zahlreiche Gedichte wurden in viele Sprachen übersetzt und prägen bis heute Gesangbücher und Gottesdienste. Seine Texte sind geprägt von einem tiefen Vertrauen auf Gott, obwohl er in einer Zeit lebte, in der Deutschland von Krieg, Hunger, und Seuchen geprägt war und selbst auch schwere persönliche Schicksalsschläge erlitt. Viele Veranstaltungen erinnern in diesem Jahr an sein Leben und Wirken, auch die Evangelische Stadtmission Grünberg lud aus diesem Anlass am vergangenen Sonntag zu einem ganz besonderen Gottesdienst ein. Mit Liedern, Meditationen, einem Theaterstück und mehreren Tänzen wurde ein anschauliches Bild Paul Gerhardts gezeichnet, seine Lieder spielten dabei natürlich eine besondere Rolle. Neben den traditionellen Weisen des Gesangbuchs wurden auch moderne Adaptionen, insbesondere von Dieter Falk, interpretiert. Prediger Martin Schlue und seine Frau Kerstin haben zahlreiche Mitwirkende gewonnen, die diesen Gottesdienst auf  vielfältige Weise mitgestaltet haben und ihn für die zahlreichen Besucher zu einem besonderen Erlebnis werden ließen.

Etwas für´s Auge boten die Mitglieder der Tanzgruppe „dance & praise“, die unter der Leitung und Choreographie von Kerstin Schlue Tänze zu den Liedern „Die güldne Sonne“ und „Befiehl du deine Wege“ einstudiert hatten. Bettina Wurm, Antje Thalheimer, Simone Fremdt und Christa Schmuck eröffneten mit ihrer Darbietung einen neuen ungewöhnlichen Zugang zu den vertrauten Liedern. Wichtige Stationen aus dem Leben Paul Gerhardts stellte Prediger Schlue mittels einer Präsentation dar, eine bedeutsame Szene wurde in einem kleinen Theaterstück aufgeführt. Simone Fremdt hat dieses verfasst und mit Horst Schüler (Kurfürst), Bettina Reitz (seine Frau) und Friedhelm Meier-Böke (Bischof) einstudiert. Die fiktive Handlung am Hof des Kurfürsten verdeutlichte die Amtsenthebung Gerhardts als Pfarrer an der St-Nicolai-Kirche in Berlin aufgrund seiner Weigerung als überzeugter Lutheraner dem Toleranzedikt des reformierten Großen Kurfürsten zuzustimmen. „Ist Gott für mich so trete“ sang anschließend der zu diesem Anlass gebildete Chor unter Leitung von Dorothea Becker.

Ein meditatives Zwiegespräch Paul Gerhardts mit seiner Seele wurde anhand des bekannten Liedes „Befiehl du deine Wege“ von Martin Schlue und Jonathan Koch vorgetragen. Höhepunkt des Gottesdienstes war dann sicher der von Marike Jago choreographierte und gemeinsame mit Kerstin Schlue dargebotene Tanz zu dem fröhlichen Sommerlied „Geh aus mein Herz“. Für ihre enorme Ausdruckskraft und ansteckende Freude erhielten die beiden begeisterten Applaus
.

Nach dem Gottesdienst nutzten viele Besucher die Möglichkeit, an einer Lobpreiszeit teilzunehmen und mit den Gedankenanstößen Paul Gerhardts auch ihren persönlichen Glauben zu feiern. 


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© Ev. Stadtmission Grünberg
Aktuelles Frauenfrühstück
Link zur Informationsseite des aktuellen
Link Frauenfrühstücks.
Infos
Wann:
Samstag, den 03. April 2004
um 9.30 Uhr
Wo:
Gallushalle in Grünberg
Thema:
MOBBING - "Was du nicht willst, das man dir tut....!"
Referentin:
Frau Iris Hapke, Euskirchen
Kostenbeitrag:
6,50 €
Kinderbetreuung:
Nein

Anmeldung:
mailto:  frauenfruehstueck
@stadtmission-gruenberg.de
Mobbing
Aus dem Englischen:
to mob = anpöbeln,                 schikanieren
Mobbing - Was ist das?
Mobbing bedeutet, dass eine Person oder eine Gruppe am Arbeitsplatz von gleich- gestellten, vorgesetzten oder untergebenen Mitarbeitenden schikaniert, belästigt, beleidigt, ausgegrenzt oder mit kränkenden Arbeitsaufgaben bedacht wird. Die "gemobbten" Personen fühlen sich mit der Zeit unterlegen.
Mobbing -
Ein Phänomen der Arbeitswelt?
Bei allgemeiner Unzufrie- denheit der Mitarbeitenden tritt Mobbing häufiger auf. Mobbing existiert jedoch nicht nur in der Arbeitswelt, sondern geschieht auch im Bildungsbereich, in Freizeit-Institutionen (z. B. Vereinen), in der Nachbarschaft oder innerhalb von Familien und Sippen.